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Sagen – Rosstrappe bei Thale im Harz im Bodetal

Schon in den ältesten Reisebeschreibungen und Nachrichten von der Rosstrappe tritt die Sage auf, aber auch immer wieder in den verschiedensten Fassungen, die Gebrüder Grimm bringen allein fünf verschiedene Arten derselben, jedoch ist der Kern stets derselbe, eine fliehende, verfolgte Königstochter, die in der Angst der Verzweiflung den grässlichen Sprung wagt und glücklich vollendet, während der Verfolger in die Tiefe stürzt.

Im fernen Böhmerlande herrschte einst ein mächtiger König, der als er sein Ende nahen fühlte, seinen einzigen Sohn Bodo aufforderte, auszuziehen, um sich eine Gemahlin zu suchen, da er selbst sehr bald das gewaltige Königreich beherrschen müsste. Dieser, ein wilder ungezügelter Geselle, ging nun, mit köstlichen Geschenken versehen, auf die Freite und kam so auch an den Hof des Thüringer Königs, dessen liebliche Tochter Brunhilde sehr bald seinen Sinn gefangen nahm und sein Herz in heißer Begierde entflammen ließ.

Er warb bei dem Vater um die Hand der holden Prinzessin, und der alte König besaß nicht den Mut, den ungestümen Freier zurückzuweisen, zumal er auch befürchten musste, daß der dadurch gewiss Beleidigte sein Reich in große Gefahr bringen würde. Als Brunhilde die Absicht des Prinzen erfuhr, erschrak sie und erbebte, denn sie empfand nichts als Abscheu und Grauen vor dem wüsten Menschen, auch hatte ihr Herz bereits gewühlt und die heißesten Liebesschwüre verbanden es mit dem des jungen Königssohnes aus dem benachbarten Harzgau. Sie gelobte und schwur, daß sie nimmer die Gattin des wilden Bodo werden und eher sterben, als dem Geliebten die Treue brechen würde. Trotzdem wurden die Vorbereitungen zur Hochzeit getroffen und der Tag der Feier bestimmt, alle Geschenke und Liebeswerbungen des Bodo vermochten nicht, Brunhildens Herz umzustimmen. Als nun der Tag der Hochzeit herangerückt war, reifte ein verzweifelter Entschluss in dem Herzen der jungen Braut. Heimlich, ohne daß nur eine Seele es ahnte, schlich sie, schon mit dem Brautgewand bekleidet, die Krone auf dem Haupte, in den Marstall des Vaters, bestieg ihren weißen Zelter und jagte in rasender Flucht davon dem Reiche des Geliebten zu. Als Bodo die Flucht der Braut bemerkte, raste er vor Wut und stieß die gräßlichsten Verwünschungen aus.
Er schwang sich auf sein gewaltiges schwarzes Roß und nun begann eine furchtbare Jagd hinter der Flüchtigen her.
Schon hatte Brunhilde einen gewaltigen Vorsprung und in der Ferne sah sie die waldbekranzten Höhen des Harzgebirges, da hörte sie plötzlich den Verfolger hinter sich und die Angst der Verzweiflung erfasste ihr Gemüt. Dennoch gab sie die Hoffnung nicht auf, dem Verfolger zu entrinnen und weiter stürmte die wilde Jagd. Schon war sie auf der Höhe angelangt, da plötzlich stemmt sich ihr Ross, zitternd am ganzen Körper, und Brunhilde sieht vor sich einen fürchterlichen Abgrund gähnen, ihr Auge schweift schwindelnd in eine schaurige Tiefe. Doch der Verfolger naht, vorn gähnt der Tod oder Rettung, hinten Schmach.
Sie gibt dem Pferde die Sporen und dieses wagt den grässlichen Sprung über den Abgrund und vollendet glücklich denselben.
Tief prägt sich der Huf von dem gewaltigen Aufschlag in den Felsen ein, doch Brunhilde ist gerettet. Nur die goldene Krone ist von ihrem Haupte gefallen und von den Fluten des Bergstromes verschlungen. Als Bodo, so nahe am Ziele, die schöne Braut über den Abgrund fliegend erblickte, benächtigte sich seiner eine unbändige Wut, und ihr nach war sein Ziel. Doch die Kraft des erschöpften Rosses versagte und fluchend und schreiend stürzte der Reiter in die Tiefe. Dort unten in dem Wasser der Bode bewacht noch heute der in einen Drachen verwandelte Bodo die goldene Krone, die niemals gehoben werden kann.

Quelle: Schwarzer Führer Harz


Sagen – Steinaer Mühle bei Steina

Am Waldrand von Steina, unweit der Kirche, befindet sich die Steinaer Mühle. Der Sage nach hat hier ein Müller nie länger einen Burschen bei sich behalten können, da diese alle bald ums Leben gekommen seien. Als wieder ein Geselle um Arbeit bat, erzählte ihm der Müller vom Unglück seiner Vorgänger. Der Geselle willigte trotzdem ein. […]

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HarzHexe – Rosstrappe bei Thale im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Deutschland-Tourismus.com vorstellen. Ich stehe hier vor der Rosstrappe im Harzer Bodetal. Die sagenhafte Rosstrappe im Harzer Bodetal bei Thale muss man erwandern, man wird mit einer tollen Aussicht ins Tal belohnt. […]

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HarzHexe – Hexentanzplatz bei Thale im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Deutschland-Tourismus.com vorstellen. Ich stehe hier auf dem Hexentanzplatz bei Thale hoch über dem schönen Bodetal. Natürlich muss ich als Harzhexe den Hexentanzplatz vorstellen, diese Aussichtsplattform ist sicher ein Muss bei Eurem […]

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Sagen – Mägdesprung im Harz.

Etwa 5 km nördlich von Harzgerode liegt der kleine Ort Mägdesprung (500 Ew.) im Tal der Selke, “der fröhlichen Schwester der wilden Bode”. Oberhalb des Ortes befindet sich der Felsen “Mägdetrappe”. Der Sage nach stand hier eine Riesentochter, als sie beim Spaziergang über den Harz plötzlich eine Freundin auf dem gegenüberliegenden Ramberg (etwa 6 km […]

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Sage vom Schadelebener Bären im Salzlandkreis.

Eine solche Geschichte ist eben auch die vom Schadelebener Bären, der den Einwohnern des Ortes einst ihren Beinamen gab. Nach den Erzählungen unserer Großväter hat sich dieses Ereignis in den Jahren 1862 bis 63 zugetragen und zwar in der Nähe des Wulfenloches. Als dem Amtsrat damals gemeldet wurde, dass auf dem Zuckerrübenacker ein Bär läge, […]

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Sagen – Burg Regenstein bei Blankenburg im Harz

Einstmals wurde im Verlies der Burg Regenstein eine der schönsten Jungfrauen des Landes gefangengehalten, weil sie die Liebe des Grafen von Regenstein verschmähte. Mit einem Diamantring kratzte sie einen Spalt in den Fels, welcher nach einem Jahr so groß war, dass sie hindurchkriechen und fliehen konnte. Nach ihrer Flucht kehrte sie mit ihren Angehörigen auf […]

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Sagen – Rabenklippen bei Bad Harzburg

Am südlichen Ortsausgang von Bad Harzburg zweigt nahe der Bergbahn der Wanderweg 20 A von der B 4 in Richtung Rabenklippen ab. Fünf Kilometer südöstlich von Bad Harzburg befinden sich hoch oberhalb des steil abfallenden Eckertals in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Grenze die Klippen (600 m) mit der Ausflugsgaststätte „Rabenklippe“. Der Name des Felsens stammt […]

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Sagen – Gegensteine bei Ballenstedt im Harz.

Zwei Kilometer nördlich von Ballenstedt befinden sich zwei steil aufragende Felsnadeln, die Gegensteine. An der Straße von Ballenstedt nach Badeborn führt nach etwa 2 km ein Weg in westliche Richtung (etwa 1,5 km). Im Volksmund heißt der niedriger gelegene Stein “der Laute”, weil er ein starkes Echo zurückwirft, während der andere Stein ” ohne Echo […]

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Sagen – Teufelsmauer bei Blankenburg im Harz

In südöstlicher Richtung erstreckt sich von Blankenburg aus in Richtung Thale ein eigenartig geformter Höhenzug. Da die grotesken Felsformationen in nahezu gerader Linie aufragen, vermutete die Sage schon früh, dass sie von Menschen geplant, aber von übematürlichen Wesen vollendet wurde. Das geologische Naturdenkmal entstand aus Meeresablagerungen bei der Verwitterung von erhärtetem Sandstein. Der Volksmund dichtete […]

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Sagen – Bocksberg im Harz

Der Bocksberg (723 m) scheint in der Haupteinflugschneise der Hexen in Richtung Brocken zu liegen, denn Hahnenklee ist durch die jährlich am 30. April stattfindende Walpurgisfeier bekannt. Nach altem Brauchtum werden zur Abwehr des Hexentreibens die Kirchenglocken geläutet, Peitschen geknallt, sowie Kreuze und Kräuterbüschel an die Stalltüren geheftet, um das Vieh vor dem Treiben der […]

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Sagen – Mägdesprung im Harz

Etwa 5 km nördlich von Harzgerode liegt der kleine Ort Mägdesprung (500 Ew.) im Tal der Selke, “der fröhlichen Schwester der wilden Bode”. Oberhalb des Ortes befindet sich der Felsen “Mägdetrappe”. Der Sage nach stand hier eine Riesentochter, als sie beim Spaziergang über den Harz plötzlich eine Freundin auf dem gegenüberliegenden Ramberg (etwa 6 km […]

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