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Unser Harz April 2017: Steinhäuser in Goslar, Waldgeschichte und Hahnenklee 1945

Steinhäuser und Kemenaten – Mittelalterliche Wohnhäuser in Goslar; Zur Waldgeschichte der Nationalparkregion Harz; Hahnenklee im April 1945 – 18 tote Säuglinge und Kinder im „Kurort für Mutter und Kind“; Dr. Carl Friedrich Eduard Mehlis aus Clausthal, Begründer des Naturalienkabinetts der Berg- und Forstschule in Clausthal und sein Fledermaus-Nachlass im Museum für Naturkund in Berlin;

Kann der Brocken nicht mehr locken? Deutsch-Tunesische Umweltkooperation trägt erste Früchte

Clausthal-Zellerfeld. Der Bergbau und die damit einhergehende Anziehungskraft der Siedlung Goslar auf die mittelalterlichen Herrscher zogen auch Kaufleute und Handwerker nach sich, Kirchen folgten und so entstanden hier neben den oft reich verzierten Fachwerkhäusern auch beeindruckende Steinbauten. Gerade was diese eindeutig den Blütezeiten des Bergbaus zuzuordnenden Stein-Bürgerhäuser betrifft, hat Goslar eine große Anzahl aufzuweisen, anhand derer noch viel über die damalige Lebensweise geforscht werden kann, wie der Autor Elmar Arnhold aus Braunschweig feststellt.

Anhand von Pollenuntersuchungen in Mooren kann die Waldentwicklung der letzten 20.000 Jahre im Harz nachvollzogen werden. Aber auch jüngeren und künftigen Entwicklungen widmet sich der Bericht über die Waldgeschichte der Nationalparkregion Harz von Dr. Friedhart Knolle, Dr. Hans-Ulrich Kison und Hildegard Rupp.

Ende April 1945 wurde von 18 toten Säuglingen in Hahnenklee-Bockswiese berichtet, wo sich damals mehrere Entbindungs- und Säuglingsheime befanden. Es handelte sich um lettische Säuglinge, die vor der heranrückenden sowjetischen Front nach Westen gebracht worden und hier im Harz an Unterernährung gestorben. Leider sind die ehemals an diese Tragödie erinnernden Kreuze auf dem Friedhof Hahnenklee längst verschwunden. Daher ist eine Erinnerung an diese fast vergessene Episode Hahnenklee-Bockswieser Geschichte heute wichtig, wie die Autoren Dr. Friedhart Knolle und Frank Jacobs vom Verein Spurensuche Harzregion e.V. schreiben.

Anfang des 19. Jahrhunderts unterrichtete Dr. Carl Friedrich Eduard Mehlis an der Berg- und Forstschule in Clausthal. Seine Fledermausforschungen gingen in das Buch seines Kollegen an der Berg- und Forstschule und Freundes, des Zeichenlehrers Wilhelm Saxesen, über die Fledermausfauna ein. Darüber berichtet Wolfgang Rackow aus Osterode am Harz.

Eine neue Reihe mit Gedichtinterpretationen beginnt mit dem Gedicht „Harz im April“ von Andreas Kley.

Im Nationalparkforum wird über die Fortschritte im tunesischen Wald-Nationalpark El Feija berichtet, ein Projekt deutsch-tunesischer Umweltkooperation.


UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

Schriftleitung UNSER HARZ
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld
108b@gmx.de


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