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Burg Regenstein bei Blankenburg im Harz

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Die Burg und Festung Regenstein bei Blankenburg, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet.

Die Burg und Festung Regenstein ist eine Burgruine, die drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz liegt. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, auf welcher jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen. Erhalten sind die in den Fels hinein gehauenen Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Charakteristisch sind die vielen in den Fels getriebenen, höhlenartigen Räumlichkeiten welche auch an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Wie sind die Höhlen entstanden? der Sage nach: Einstmals wurde im Verlies der Burg Regenstein eine der schönsten Jungfrauen des Landes gefangengehalten, weil sie die Liebe des Grafen von Regenstein verschmähte. Mit einem Diamantring kratzte sie einen Spalt in den Fels, welcher nach einem Jahr so groß war, dass sie hindurchkriechen und fliehen konnte. Urkundlich wurde erstmals im Jahr 1162 Konrad, der Sohn des Grafen Poppo des ersten. von Blankenburg als Comes de Regenstein (Graf von Regenstein) namentlich erwähnt. Berühmt wurde die Burg vor allem durch den Grafen Albrecht des zweiten von Regenstein, der im Jahr 1330 häufig Streitigkeiten mit den Regierenden der umliegenden Städte, dem Bischof von Halberstadt und der Äbtissin von Quedlinburg hatte. Im 15. Jahrhundert zog die Regensteiner Grafenfamilie auf das Blankenburger Schloss. Die Burg verfiel und wurde zur Ruine. Der letzte männliche Nachfahre des adeligen Geschlechtes, Graf Johann Ernst von Regenstein, lebte bis zum Jahr 1599.Ein gastronomisches Angebot rundet Ihren Besuch ab. Also besuchen Sie die Burg und Festung Regenstein im schönen Harz.

DrohnenflugVideo.de – Gegensteine Ballenstedt im Harz

Die Gegensteine bei Ballenstedt im Harz. Zwei Kilometer nördlich von Ballenstedt befinden sich zwei steil aufragende Felsnadeln, die Gegensteine.

An der Straße von Ballenstedt nach Badeborn führt nach etwa 2 km ein Weg in westliche Richtung. Hier hat man eine super Aussicht vom begehbaren Felsen. Der Große Gegenstein mit einer Höhe von 243,6 Metern kann mittels in den Fels geschlagener Stufen und Treppen bestiegen werden. Auf seinem Gipfel wurde im Jahr 1863 im Auftrag des Fürsten von Anhalt ein Kreuz errichtet, das im Jahr 1993 erneuert wurde. Vom Gipfel genießt man einen weiten Ausblick über das Vorland und zum Harz. Ein Besuch der Gegensteine bei Ballenstedt ist fast noch ein Geheimtipp für Ihren Besuch im Harz. Nicht ganz so bekannt wie die anderen Teile der Teufelsmauer sind die Gegensteine noch nicht so stark besucht. Wer diese Steinlandschaft erkunden will, wird mit einem Panorama der Harzlandschaft von Ballenstedt bis Quedlinburg belohnt.
Also besuchen Sie die Gegensteine im Harz.

DeutschlandVideo.de – Rothenförder Wehr bei Staßfurt im Salzlandkreis

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Das Bodewehr Rothenförde ist ein Wehr in der Bode in der Gemarkung des Staßfurter Ortsteils Rothenförde in Sachsen-Anhalt.

Ursprünglich diente ein an dieser Stelle befindliches Wehr der Wasserregulierung für eine nicht mehr erhaltene Wassermühle. Ein solches Wehr gab es dort zumindest seit dem 17ten Jahrhundert. Im Jahr 1889 wurde das Wehr grundlegend erneuert. Es hatte eine Breite von etwa 30 Metern. Zwischen den beiden Widerlager bestanden fünf Pfeiler und fünf Schütze. Sehenswert war die historische Technik. Dieses Wehr wurde dann unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahr 2008 galt das Wehr nicht mehr als standsicher. Es wurde daher außer Betrieb genommen und dauerhaft gezogen. Das Wehr wurde daher im Jahr 2014 vollständig abgerissen, womit aber auch der Denkmalschutzstatus erlosch. Die Austragung aus dem Denkmalverzeichnis erfolgte im Jahr2015. Die Gestaltung des Neubaus versuchte in Teilen das ursprüngliche Erscheinungsbild des Wehrs wieder aufzunehmen. Auf der Westseite des Wehrs wurde eine Fischtreppe angelegt. Das Wehr ist für Fußgänger als Brücke über die Bode passierbar. Am 9. November 2015 wurde das neu errichtete Wehr im Beisein des Ministers Hermann Onko Aeikens, des Leiters des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft, Burkhard Henning, des Landrats Markus Bauer, des Staßfurter Oberbürgermeisters Sven Wagner, von Landtagsabgeordneten und zahlreichen Anwohnern eingeweiht. Das neue Bodewehr verfügt jetzt über die modernste Steuertechnik. Diese sieht aber leider nicht ganz so schön rustikal aus, wie im historischen Wehr. Das Rothenförder Wehr hat nicht nur die Funktion, die Wasserstände zu regulieren, sondern setzt auch den Naturschutz mit der neu erbauten Fischaufstiegstreppe um, so dass Lachs und Stöhr wieder bessere Lebensbedingungen in der Bode finden. Deshalb müssen auch die Wehrtafeln unterschiedlich eingestellt werden. Das Bodewehr ist heute weiterhin ein Wahrzeichen von Rothenförde. Erreichen kann man es zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Boderadweg. Also besuchen Sie das Rothenförder Bodewehr bei Ihrer Tour mit dem Fahrrad oder per Pedes.

Wasserburg Egeln im Vorharz bringt zweiten 0 Euro Schein heraus

Zum Tag des offenen Denkmals 2018 konnte die Wasserburg Egeln ihren ersten 0 Euro Souvenierschein präsentieren. Sammler aus ganz Europa hatten daran Interesse so dass es nur noch wenige Exemplare davon übrig sind.

Wasserburg Egeln von oben

Da der 0 Euro-Souvenir-Schein in 2020 das 5-jährige Jubiläum in Deutschland feiert, bekommt jede Auflage eine Sonderedition, die sogenannte „Anniversary – Edition“  1000 Scheine  im neuen Design und 4000 Scheine im bekannten alten Design, aber auch mit neuem Motiv.

So ist auch der neue 0 Euro-Souvenir-Schein der Wasserburg Egeln XECL 2020-2 auf insgesamt nur 5.000 Stück limitiert. 

Auf der Vorderseite des Scheins ist diesmal ein Bild aus der Vogelperspektive von der Vor- und Oberburg mit dem 36 Meter hohen Bergfried, Torhaus und Palas mittig zu sehen. Links neben der Burganlage ist das Wappen der Edlen Herren von Hadmersleben zu Egeln mit dem aufsteigenden Löwen abgebildet. 

Der 0 Euro-Souvenir-Schein, der etwa die Größe des bekannten 20 Euro-Scheins hat, wird auf echtem Eurowertpapier gedruckt und bedurfte einer Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB).

Gedruckt in der französischen Wertpapierdruckerei Oberthur ist der Souvenir-Schein kein offizielles Zahlungsmittel, doch hat er die gleichen Sicherheitsmerkmale wie die „richtigen“ Euroscheine. Wasserzeichen, Kupferstreifen, Hologramm, Durchsichtregister, Mikroschrift, UV-Sicherung und eine einzigartige individuelle Seriennummer machen den Schein zu einem echten Erlebnis. 

„Das Geheimnis des Souvenir-Scheines ist nicht, dass er echt aussieht, er ist es!“ 

 Unter der Mail Adresse 0euro.wbegeln@gmail.com kann der Schein bereits online bestellt werden

Auch der neue Schein wurde von einem Sammler finanziert, der einen Teil der Scheine der Burg überläßt, so das der Verkaufserlös wie beim ersten Schein der Burg zugute kommt.

Präsentiert wird der neue Schein dann offizell am Pfingstsonntag im Museum der Wasserburg Egeln.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

Wernigerode – eBike your life Festival 2020

vom 4. bis 6. September 2020

Bei der 2. Auflage des eBike your life Festivals in Wernigerode und Braunlage dreht sich ein ganzes Wochenende lang alles um das Biken mit Unterstützung des lautlosen, umweltfreundlichen Elektromotors.

Neben dem Fahrspaß gibt es auch regionale Kulinarik zu erleben. Auf dem kleinen Genussmarkt am Sonnabend und Sonntag in Wernigerode werden Anbieter dirverse Produkte der Regionalmarke „Typisch Harz“ vorstellen.

Drei exklusiv konzipierte Routen erschließen die Gegend um den Brocken und den Oberharz.

+++ Neuer Termin +++
Freitag, 04.09.: Kurpark Braunlage
Samstag, 05.09.: Nicolaiplatz Wernigerode
Sonntag, 06.09.: Nicolaiplatz Wernigerode

https://www.wernigerode-tourismus.de/erleben/veranstaltungen/ebike-your-life/

Spaß, Sport und Entspannung am Cospudener See

Leipzigs beliebte Freizeitoase wurde vor 20 Jahren eröffnet

Spaß, Sport und Entspannung am Cospudener See: Leipzigs beliebte Freizeitoase wurde vor 20 Jahren eröffnet

Blick auf den Cospudener See – Foto: Andreas Schmidt

Es ist Sommer, die Städte sind aufgeheizt und die Strände an der Ostsee überfüllt. Wer nicht am Meer wohnt, sehnt sich danach, ins kühle Nass zu springen und den Tag am Strand zu verbringen. Um sich diesen Traum zu erfüllen, muss man nicht tausende Kilometer reisen. In unmittelbarer Nähe zur 600.000 Einwohner-Metropole Leipzig liegen mehr als 20 Seen, die die Herzen jedes Urlaubers höherschlagen lassen. Einer der vielseitigsten Seen ist der Cospudener See im Süden Leipzigs, denn hier kann man sowohl baden als auch diversen Aktivitäten im und am Wasser nachgehen. Seit seiner Einweihung im Jahr 2000 hat sich der „Cossi“ zum beliebtesten See des Leipziger Neuseenlandes gewandelt und ist in seinem Jubiläumsjahr gefragter denn je.

Vom Braunkohletagebau zum Erholungsgebiet

Der über 400 Hektar große Cospudener See bietet alles, was das Herz begehrt – lange Sandstrände, eine Hafenpromenade mit Restaurants und Fahrgastschiffen sowie die Möglichkeit zum Wassersport. Vor 20 Jahren ließ sich noch nicht erahnen, dass aus den Überresten des Braunkohletagebaus eines Tages ein touristisch beliebtes Naherholungsgebiet entstehen würde.

Nordstrand des Cospudener Sees – Foto: Andreas Schmidt

Von 1981 bis 1992 wurde am Tagebau Cospuden Braunkohle gefördert. Nach der Stilllegung ab 1993 flutete man ihn mit Grundwasser und Wasser aus den Tagebauen in Zwenkau, Profen und Schleenhain. Dieser Prozess dauerte bis zur Jahrtausendwende. Karl Detlef Mai, der die Entstehung des Leipziger Neuseenlands von Beginn an fotografisch dokumentiert und vor über 20 Jahren das Unternehmen „Rundum Leipzig – Mai-Regio Tour“ gründete, erinnert sich noch gut an die Wandlung des Tagebaus zu „Leipzigs neuer Badewanne“: „Bereits seit 1998 habe ich geführte Touren durch den damaligen Südraum Leipzig gestaltet. Tausende interessierte Einwohner und Touristen nutzten die Gelegenheit, Europas größte Landschaftsbaustelle zu erkunden“. Noch heute ist das Interesse an der Wandlung der Region groß. Auf der Phönix-Tour Original „Vom Bergbau zur Seenplatte“ können Interessierte Wissenswertes dazu erfahren.

Wasserspaß auf dem Cospudener See – Foto: Dirk Brzoska

Der Cospudener See steht exemplarisch für die Entwicklung des Leipziger Neuseenlandes und wurde als Korrespondenzprojekt der EXPO 2000 in Hannover seiner neuen Bestimmung übergeben. Seitdem wird der Cossi, der nur acht Kilometer von Leipzigs Zentrum entfernt ist, als eine der schönsten Freizeitoasen der Stadt genutzt.

Ein See voller Möglichkeiten – Ein See für jeden Geschmack

Der etwa ein Kilometer lange Nordstrand ist Sachsens längster Sandstrand und lädt zum ausgiebigen Sonnenbaden ein. Das Wasser des Cospudener Sees wurde aufgrund seiner hervorragenden Wasserqualität mehrfach ausgezeichnet. Wer nicht in der Sonne faulenzen oder sich im Wasser abkühlen möchte, kann sich an den Beachvolleyball-Feldern oder auf der Minigolfanlage austoben. Auch Angeln ist am Cospudener See möglich. Für das leibliche Wohl sorgen rund um den See mehrere Imbisse und Restaurants wie die „Hacienda Cospuden“, das „Seehaus Cospuden“, die „Sole Mio Seeterrasse“ oder das „Cossi‘s“. Südlich des Sees befindet sich der Hafen Zöbigker „Pier 1“ mit Biergarten, Restaurants, Fahrgastschifffahrt, Sauna, Segel- und Surfschulen sowie Tretmobil- und Bootsverleihs. Außerdem kann man hier auch das beliebte Stand-Up-Paddling ausprobieren. Wer es lieber etwas gemütlicher angehen lassen will, der kann sich bei einem Kaffee auf der Terrasse oder einer Schiffrundfahrt auf der MS Cospuden die Seeluft um die Nase wehen lassen und eine Auszeit vom Alltag genießen. Gemütliche Ferienwohnungen direkt am See machen auch einen längeren Aufenthalt möglich. Wer im Urlaub auf das Stadtleben nicht verzichten möchte, findet in Leipzig Unterkünfte für jeden Geldbeutel.

Neben den zahlreichen Möglichkeiten zum Wassersport führt außerdem ein elf Kilometer langer asphaltierter Rundweg um den See. Radfahrer, Inlineskater und Spaziergänger können so entspannt den See umrunden sowie die Anbindung nach Leipzig, Markkleeberg oder an die angrenzenden Gewässer, Markkleeberger See, Störmthaler See, Zwenkauer See, nutzen. Wasserwanderer haben seit 2012 die Möglichkeiten, auf dem Wasserkurs 1 vom etwa sechs Kilometer entfernten Stadthafen im Herzen Leipzigs oder vom Bootsverleih am Wildpark bis zum Cospudener See zu paddeln.

Familienspaß für Groß und Klein

Für Familien gibt es im Norden des Sees einen Wasserspielplatz (Lauerscher Weg), der Kinder zum Klettern auf Baumstämmen und Seilen über geflutetem Untergrund einlädt. Am Ostuferweg können kleine Abenteurer eine Kletteranlage aus Wänden, Netzen und Stangen erkunden. Spaß und Abwechslung bietet vor allem der 27 Hektar große Freizeitpark Belantis – Das AbenteuerReich, gelegen zwischen Zwenkauer See und Cospudener See. Der Themenpark entführt seine Gäste anhand von acht Themenwelten in vergangene Epochen, lässt mit der Mega-Achterbahn „Huracan“ den Adrenalinpegel steigen und bringt mit faszinierenden Fahrattraktionen Kinderaugen zum Leuchten. Ein herrlicher Ausblick bietet sich vom 35 Meter hohen Aussichtsturm Bistumshöhe, den man auf einer Wendeltreppe aus 180 Gitterstufen erreicht. Besonders markant ist das weitläufige Grün des Waldgebietes Neue Harth, welches nicht nur bei der jährlich stattfindenden 7-Seen-Wanderung ein beliebtes Wanderziel darstellt. Wer sich anschließend stärken möchte, sollte dem Imbiss „Shambala-Bistumshöhe“ einen Besuch abstatten.

Kultur und Natur in der Leipzig Region

Der Aufenthalt am Cospudener See lässt sich ideal mit einem Städtetrip in die Kulturmetropole Leipzig verbinden. Die Anreise ist bequem mit dem Fahrrad möglich. Vom Stadtzentrum aus radelt man idyllisch durch grüne Oasen wie den Clara-Zetkin-Park, den südlichen Leipziger Auwald und den Wildpark. Weiter führt die Strecke durch den barocken Kees’schen Park mit seinem prunkvollen Tor sowie den Landschaftspark Cospuden. Der Cossi ist auch sehr gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Wer das Leipziger Neuseenland und den Cospudener See entdecken möchte, kann bei der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH u.a. das dreitägige Reiseangebot „Ausflug ins Leipziger Neuseenland“ buchen.

Weitere Informationen: www.leipzig.travel/reiseangebote und www.leipzigerneuseenland.de

Gut zu Fuß: Fünf beliebte Wanderwege in der Leipzig Region

Gut zu Fuß: Fünf beliebte Wanderwege in der Leipzig Region

In der traditionsreichen und modernen Region vor den Toren Leipzigs liegen Naturerlebnisse, Kulturgenuss und Freizeitspaß ganz nah beieinander.

Wandern in Gnandstein – Foto: Andreas Schmidt

Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz durchzieht die reizvollen Waldgebiete der Dübener und Dahlener Heide, die wildromantischen Flusslandschaften an Mulde und Zschopau und die moderne Wasserlandschaft im Leipziger Neuseenland. Dank der gut ausgebauten Wanderwege können Aktivtouristen auf „Schusters Rappen“ das faszinierende Umland erkunden. Hier eine Auswahl von fünf der beliebtesten Wanderwege in der Leipzig Region.

(1) Qualitätswanderweg Heide-Biber-Tour (ca. 30 km)

Der naturnahe Wanderweg führt durch offene Heidelandschaften und Waldgebiete. Mit ein wenig Glück kann man auf der Strecke einen Biber bei der Arbeit beobachten. Von Leipzig aus gelangt man mit der Buslinie 196 nach Bad Düben, dem Startpunkt der Wanderung. Am Kurpark beginnt man mit der Tour und spaziert am Moorerlebnisgarten und der aus dem Jahr 1840 stammenden Bockwindmühle vorbei. Am Ufer des Hammerbachs hat man zum ersten Mal die Gelegenheit, Biberspuren zu entdecken. Nachdem man das Siedlungsgebiet Hammermühle passiert hat, gelangt man auf Waldpfaden weiter durch das Hammerbachtal. Hier führt eine alte Köhlerei noch immer das Handwerk der Holzkohlegewinnung aus. Ganz in der Nähe gibt es einen Biberbeobachtungsturm. Durch die Dübener Heide wandert man weiter zum Wasserschloss Reinharz, wo sich ein Rundgang durch die schöne Schloss- und Parkanlage lohnt. Der Weg führt weiter zum Heidereich durch ein Waldgebiet zum Kaiser-Wilhelm-Turm, von dem aus man einen weiten Blick über die Dübener Heide genießt. Anschließend bietet das Gasthaus „Schöne Aussicht“ eine willkommene Stärkung für die letzten Kilometer. Ziel der Wanderung ist Bad Schmiedeberg. In dem staatlich anerkannten Moor-, Mineral- und Kneippheilbad in der Dübener Heide können Besucher zum Beispiel das Wasserschloss Reinharz mit zugehörigem Schlosspark und weitere kulturhistorische Sehenswürdigkeiten besichtigen.

(2) Muldental-Wanderweg – Freiberger und Vereinigte Mulde (ca. 109 km)

Wanderbegeisterte können auf dieser Tour neben der außergewöhnlichen Natur und den romantischen Flusslandschaften zahlreiche kulturhistorische Sehenswürdigkeiten bestaunen. Typische Auenlandschaften mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt haben sich erhalten. Die Städte und Dörfer entlang des Flusses prägen das Landschaftsbild mit. Der Wanderweg startet in Döbeln und lässt sich dank der ÖPNV-Anbindung auch in kleinen Etappen erwandern. Die als Stiefelstadt bekannte Kreisstadt ist die zweitgrößte Stadt Mittelsachsens. Hier können der Schloßberg auf der Muldeninsel, die spätgotische Stadtkirche St. Nicolai und viele weitere Kulturdenkmäler besichtigt werden. Weiter führt der Wanderweg über Grimma, die viertgrößte Stadt Sachsens, die mit ihrer am Ufer der Mulde gelegenen historischen Altstadt beeindruckt. Zahlreiche Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen, zum Beispiel die Pöppelmannbrücke, die Klosterkirche Grimma und das Renaissance-Rathaus am Markt können hier besichtigt werden. Auch Leisnig – bekannt als die Stadt auf dem Berge – befindet sich auf dem Muldental-Wanderweg und lädt zu einem Besuch auf die 1000 Jahre alte Burg Mildenstein oder einen Spaziergang durch die Altstadt mit geschichtsträchtiger Atmosphäre ein. Seinen Endpunkt hat der Wanderweg schließlich in Bad Düben. Der Kurort ist besonders durch sein Moorheilbad bekannt und gilt als südliches Tor des Naturparks Dübener Heide. Es empfiehlt sich, den Muldental-Wanderweg in mehreren Etappen zu gehen, da er stellenweise anspruchsvoll ist und an den einzelnen Stationen viel zu sehen bietet. Der gesamte Wanderweg ist gut ausgeschildert und durchgängig mit dem braunen Burgenlogo gekennzeichnet.

(3) Wanderung von Bad Lausick zur Parthequelle (ca. 18 km)

Die Halbtagestour startet in der Kurstadt Bad Lausick. Auf zahlreichen Terrainkurwegen, die die Selbstheilungskräfte in heilendem Klima fördern sollen, führt die Tour zunächst in den Bad Lausicker Ortsteil Buchheim. Hier lohnt sich ein Abstecher zur historischen Dorfkirche, dessen Kirchentür aus dem Jahr 1680 stammt. Durch den Colditzer Forst, der zusammen mit dem angrenzenden Glastener Revier eines der größten Waldgebiete Sachsens darstellt, führt der Weg mitten durch den Wald bis hin zur Parthequelle. Die Parthe mündet nach 56 Kilometern Flusslauf durch Leipzig in die Weiße Elster. Der Rückweg zurück in die Kurstadt führt durch den Wald über Glasten, ein früheres Wald- und Bauerndorf und heutiger Ortsteil von Bad Lausick. Nach der Tour kann man sich in den Thermalbecken und der weitläufigen Saunalandschaft des Kur- und Freizeitbades Riff erholen und entspannen.

(4) Rundwanderung von Grimma zum Urlaubsdorf Höfgen (ca. 11 km)

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof in Grimma. Nach einem Bummel durch die Altstadt vorbei an der mittelalterlichen Frauenkirche und am hübschen Renaissance-Rathaus führt der Weg über die Pöppelmannbrücke und die Mulde bis zu einem Waldstück. Am Muldenufer wandert man entlang zum Aussichtsfelsen Rabenstein, der von einer umzäunten Plattfom aus einen eindrucksvollen Blick über die weite Flusslandschaft bietet. Weiter geht es dann in das historische Muldendörfchen Höfgen, das von der Historie der alten Wassermühle geprägt ist. Die heutige technische Schauanlage der Mühle war als Getreidemühle bis 1954 in Benutzung. Eine museale Ausstellung im Ober- und Dachgeschoss vermittelt einen Eindruck von der Zeit um 1800. Wer sich anschließend stärken möchte, kann im historischen Gasthaus „Zur Wassermühle“ einkehren. Mit einer Gierseilfähre gelangt man später über die Mulde und kommt zur geschichtsträchtigen Klosterruine Nimbschen, wo man die imposanten Überreste des Kloster Marienthron bestaunen kann. Dort lebte Katharina von Bora, Luthers spätere Ehefrau, welche nach der Flucht aus dem Kloster das Gut Zöllsdorf bei Neukieritzsch bewirtschaftete und ihre letzte Ruhestätte in Torgau fand. Am Waldweg entlang wandert man von hier aus zurück nach Grimma.

(5) Lutherweg Sachsen (insgesamt ca. 550 km)

Entlang von 27 Stationen führt der Lutherweg Sachsen als spiritueller Rundwanderweg durch bedeutende Wohn- und Wirkungsstätten von Martin Luther und seinen Wegbegleitern. Er ist mit einem grünen „L“ auf weißem Untergrund markiert. Man kann bequem auf unterschiedlichen Streckenabschnitten wandern und neben der vielfältigen Landschaft beeindruckende Kirchen, Burgen, Klöster und Museen bewundern. Sachsen gilt als Mutterland der Reformation. Im Jahr 1519 fand auf der Pleißenburg in Leipzig die sogenannte Leipziger Disputation statt, die für die Verbreitung des Lutherischen Gedankengutes sorgte. In Leisnig entwickelte Luther 1523 die Leisniger Kastenordnung, das älteste evangelische Sozialpapier der Welt. In Torgau wurden zur Zeit der Reformation grundlegende Entscheidungen getroffen, weshalb die Stadt den Beinamen der „Amme der Reformation“ erhielt. Die Stadt beeindruckt mit ihren vielen Baudenkmälern aus der Renaissance, darunter das prunkvolle Schloss Hartenfels. In den Orten Rochlitz und Kriebstein erwirkte Herzogin Elisabeth von Sachsen durch ihr energisches Handeln bereits im Jahr 1537 die Einführung der Reformation in ihrem Territorium. Weitere wichtige Stationen im Gebiet der Leipzig Region, die man entlang des Lutherwegs Sachsen kennenlernt, sind Bad Düben, Wurzen, Trebsen, Grimma, Colditz, Mügeln, Döbeln, Gnandstein, Eilenburg und Löbnitz. Der Lutherweg Sachsen ist zudem eng mit dem Wegenetz in Sachsen-Anhalt und dem Lutherweg in Thüringen verbunden.

Broschüre „Gut zu Fuß“

Wer sich über die schönsten Wanderrouten durch Leipzig und die Region informieren möchte, findet in der 56-seitigen Broschüre „Gut zu Fuß“ 41 Touren-Vorschläge und viele Tipps. Die von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH herausgegebene Publikation ist kostenlos u.a. in der Tourist-Information Leipzig (Katharinenstraße 8) erhältlich und steht zum Download bereit.

Weitere Informationen: www.region.leipzig.travel/wandern

BOOT & FUN inwater: Vielfalt des Wasser- und Outdoorsports

BOOT & FUN inwater bringt den Wassersport wieder auf Kurs

Berlin (ots) Mit der BOOT & FUN inwater bekommt die Boot Community vom 4. bis 6. September endlich wieder ein top Event rund um das Thema Wasser- und Outdoor-Sport geboten.

BOOT & FUN inwater bringt den Wassersport wieder auf Kurs / BOOT & FUN inwater Testboote / Quellenangabe: „obs/Messe Berlin GmbH/Messe Berlin / Volkmar Otto“

An der wunderschönen Marina der Blütestadt Werder/Havel liegen zur BOOT & FUN inwater eine fulminante Auswahl an Booten verschiedenster Modelle zum Schauen, Testen und Kaufen für Besucher bereit. Ergänzt wird das Angebot der Veranstaltung durch unterschiedliche Informations- und Verkaufsstände, die Bootszubehör, maritime Ausrüstung und Funktionskleidung für Einsteiger sowie Profis anbieten.

Mehr Aussteller, mehr Vielfalt – spektakuläre Welt des Wasser- und Outdoor-Sports

Die BOOT & FUN inwater verzeichnet in diesem Jahr erneut einen Ausstellerzuwachs und erweitert damit das umfangreiche Repertoire. Neben langjährig ausgestellten Marken wie Bavaria, Fjord, Galeon, Jeanneau, Marex, Prestige, Sea Ray, sind in diesem Jahr zusätzlich Aquador, Beneteau, Monster Rib, Nimbus, Finval und viele mehr vor Ort. Zum ersten Mal zu bestaunen und testen sind auch Angelboote sowie eine noch größere Auswahl an Hausbooten. Zusätzlich können Probefahrten auch auf vier Rädern zu Land gemachen werden. Aston Martin, Daimler, Audi sowie Volkwagen sind mit ihren neuen Modellen präsent.

Armin Burchardi, 1. Vorsitzender Werder maritim e.V., freut sich: „Die BOOT & FUN inwater ist eine der ersten Bootsmessen in Deutschland, die seit Mitte Februar wieder durchgeführt wird. Umso mehr bin ich davon überzeugt, dass die Veranstaltung für die Wassersportbranche einen wichtigen Impuls setzt. Die BOOT & FUN inwater bietet den Ausstellern endlich wieder eine Möglichkeit, ihre Produkte in ihrem Element zu zeigen.“

In enger Abstimmung mit Behörden – Sicherheit geht vor

Die Messe Berlin arbeitete ausgiebig an einem Sicherheits- und Hygienekonzept, das den aktuell geltenden gesetzlichen Einschränkungen entspricht. „Für die Branche ist es vor allem in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit wichtig, sich wieder präsentieren zu können. Gleichzeitig steht bei uns Sicherheit an erster Stelle. Daher sind wir im stetigen Austausch mit den Behörden, um unseren Ausstellern und Gästen eine schöne und sichere Veranstaltung zu gewährleisten“, erklärt Projektleiter Daniel Barkowski. „Die Sehnsucht nach dem Urlaubsfeeling ist groß. Mit der BOOT & FUN inwater können wir hier im Wassersportparadies Berlin und Brandenburg etwas Abhilfe schaffen. Kommen Sie mit an Bord, Sie sind herzlich eingeladen“, so Barkowski weiter.

BOOT & FUN inwater

Wann: Freitag, 4. bis Sonntag, 6. September 2020 von 10:00 – 18:00 Uhr

Wo: Marina in den Havelauen von Werder, Hafenpromenade

Zum Großen Zernsee 6 – 14542 Werder (Havel)

Mehr Infos zur BOOT & FUN inwater finden Sie hier.

Mehr Infos zur BOOT & FUN BERLIN unter www.boot-berlin.de, auf Facebook und Instagram.

„Die Gartenmeister“: Spezialeinsatz im egapark

Leipzig (ots) 67.400 Pflanzen und ein einmaliges Kakteenhaus: Die Gartenmeister pflegen im Erfurter egapark u.a. das größte Blumenbeet Europas und putzen es für die Bundesgartenschau 2021 besonders heraus. Der MDR begleitete sie im vergangenen Jahr bei den Vorbereitungen. Die Dokusoap „Die Gartenmeister“ ist vom 24. bis 27. sowie am 29. August, jeweils um 19.50 Uhr im MDR-Fernsehen und bereits jetzt in der ARD Mediathek zu sehen.

MDR FERNSEHEN DIE GARTENMEISTER (1), „Aufbruch im Gartenreich“, am Montag (24.08.20) um 19:50 Uhr. EGA-Gelände © MDR/Savidas-Film,

Erst die Gartenmeister machen einen der größten Garten- und Freizeitparks Deutschlands, den 36 Hektar großen egapark in Erfurt, zu einem Paradies. Ein Ort mit Geschichte, denn bereits 1961 fand auf dem Gelände die erste Internationale Gartenbauausstellung statt. Seit einiger Zeit ist das Gartenparadies im Umbruch und viele Bauarbeiter, Bagger und Kräne bringen den egapark gewaltig durcheinander. Erfurt rüstet sich für die Bundesgartenschau 2021 und der Park putzt sich als BUGA-Hauptstandort heraus. In „Die Gartenmeister“ gewährt der MDR einmalige Einblicke in die Arbeit der Gärtnerinnen und Gärtner vor Ort.

Folge 1: „Aufbruch ins Gartenreich“, Montag, 24. August, 19.50 Uhr

Wie zieht man mit 800 bis zu fünf Meter hohen Kakteen mit teils zentimeterlangen Dornen um? Über die Monate haben Marianne Ehlers und ihre Gartenmeisterkollegen alle Kakteen ausgegraben und umgetopft. Erst wenn sie im riesigen Topf neue Wurzeln gebildet haben, dürfen sie umziehen. In der ersten Folge ist es endlich soweit.

Folge 2: „Leben im Park“, Dienstag, 25. August, 19.50 Uhr

Weil später ins neue Wüstenhaus auch kleinere Tiere wie Ameisen, Erdmännchen und Skorpione einziehen, wird Marc im Erfurter Zoo zum Tierpfleger ausgebildet. Dort wird er auch mit den Breitmaulnashörnern vertraut gemacht und muss Kontakt zum Nashornbaby Kiano aufbauen.

Folge 3: „Die jungen Meister“, Mittwoch, 26. August, 19.50 Uhr

Gartenmeister Jürgen Meister ist hin und her gerissen. Er kann auf keinen Fall auf zwei „Hochzeiten“ gleichzeitig tanzen. Aber beim Kübelpflanzenwettbewerb auf der Bundesgartenschau in Heilbronn müssen sich seinen Pelargonien den Kampfrichtern stellen, während in Erfurt seine Gärtnerlehrlinge ihre Abschlusszeugnisse bekommen.

Folge 4: „Auf Reisen“, Donnerstag, 27. August, 19.50 Uhr

Der junge Gärtner Marvin Schaller beendete seine Ausbildung im Erfurter egapark als bester Lehrling. Obwohl ihn der Park gerne als Gärtner behalten hätte, verlässt er die ehemaligen Kollegen, bereitet sich auf ein Studium vor und beginnt ein Praktikum in Spanien.

Folge 5: „Glücksmomente“, Samstag, 29. August, 19.50 Uhr

Chefgärtner Chris Lange kann es kaum erwarten. Endlich kommt der Spezialtransport mit wertvollen Urwaldpflanzen. Die Pflanzen sind sehr empfindlich und wegen frostiger Nächte war die Aktion schon einmal verschoben worden.

Weitere Informationen: www.mdr.de/mdr-garten

Burg-Regenstein bei Blankenburg im Harz in der Glaskugel

Mal in einer anderen Perspektive gesehen.
Die Burg- und Festung Regenstein durch die Glaskugel.

Die Burg- und Festung Regenstein, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet. Die Burg und Festung Regenstein, finden Sie drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, wo jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter, auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen.

Erhalten sind die in den Fels hinein gehauene Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. In den Felshöhlen findet man auch an heißen Tagen Abkühlung. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Also besuchen Sie die Burg Regenstein im Harz.

Nationalpark Harz warnt vor Waldbrandgefahr

Aufruf zu achtsamen Verhalten zur Verhütung von Waldbränden

Das derzeitige warme und trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr auch im Harz kritisch ansteigen. Die Gefahr wird nach den Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes (1 gering bis 5 sehr hoch) eingeschätzt. Tagesaktuelle Informationen können Sie ganz einfach auf der Webseite www.agrowetter.de erhalten, dort finden Sie auch Prognosen für die Folgetage.

Die Wetterprognosen sagen für die nächste Woche eine Hitzewelle mit extremen Temperaturen und weiterhin ausbleibenden Niederschlägen voraus. Hitze und intensive Sonneneinstrahlung trocknen den Waldboden zusätzlich aus.

Wie die Landesforsten der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Niedersachsen bittet auch der Nationalpark Harz die Bevölkerung gerade in diesen Tagen um Mithilfe bei der Waldbrandverhütung. Hier sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:

  • Kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe!
  • Rauchverbot im Wald!
  • Das wilde Campen im Wald ist verboten!
  • Autos nicht über trockenem Gras abstellen!
  • Waldeinfahrten sind auch Rettungswege, daher dürfen sie nicht zugeparkt werden!
  • Jeden Waldbrand unter der Notrufnummer 112 sofort melden!

Für das bevorstehende Wochenende ist mit einem starken Gästeandrang auf den Harz zu rechnen. Nicht alle Gäste halten sich erfahrungsgemäß an diese Regeln und daher ist es wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger mithelfen, Fehlverhalten zu beobachten und auch zu korrigieren. Bitte sprechen Sie Ihre Mitwanderer beispielsweise an, wenn Sie bemerken, dass sich jemand ggf. unwissentlich falsch verhält. Das kann vielleicht sogar Menschenleben retten! Denn derzeit ist es eine wachsende Unsitte, illegal die Wege zu verlassen, in der freien Natur zu campen oder sogar Feuer zu machen. Das ist strikt verboten und so ein Fehlverhalten wird streng geahndet. Die Waldgesetzgebung der Bundesländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie die Nationalparkgesetze haben dazu klare Regelungen. Zuwiderhandlungen können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.

Sowohl in den Landesforsten als auch im Nationalpark gibt es ein Netz von sog. Rettungspunkten, die gut sichtbar an markanten Plätzen angebracht wurden. Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte eine kleine Feuerstelle schnellstmöglich selber löschen und/oder den Waldbrand unverzüglich melden. Zur Orientierung und Kontaktaufnahme helfen dabei diese Rettungspunkte.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_08_07_Waldbrandgefahr/

DrohnenflugVideo.de – Trogbrücke Mittellandkanal über die Elbe bei Magdeburg

Die Trogbrücke bei Magdeburg
Eine Trogbrücke ist ein Brückentyp, bei dem die Fahrbahnplatte nicht über den Längsträgern angeordnet ist, wie bei einer Deckbrücke, sondern zwischen den Hauptträgern, und tiefer liegt als die Oberkante der Hauptträger.

Trogbrücke in Magdeburg Rothensee

Trogbrücken zeichnen sich durch eine geringe Bauhöhe aus und werden unter anderem bei Eisenbahnüberführungen oder bei Überführungen von Fuß- und Radwegen über Bäche oder kleine Flüsse verwendet. Die größte Brücke dieser Art ist die 918 Meter lange Kanalbrücke Magdeburg, ein Teil des Wasserstraßenkreuzes bei Magdeburg. Dort führt der Mittellandkanal über die Elbe. Das Wasserstraßenkreuz Magdeburg wurde der Schifffahrt am 10. Oktober 2003 übergeben. Es ist der Schwerpunkt des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17, das im Zuge der deutschen Vereinigung den Ausbau der Wasserstraßenverbindung Hannover–Magdeburg–Berlin für eine moderne Binnenschifffahrt vorsieht. Jetzt kann die Binnenschifffahrt das ganze Jahr über die Elbe hinweg mit planbarem Tiefgang zwischen Ost und West verkehren.

Zeitgenössischer Tanz zurück im Harz Tanzabend mit Uraufführung zum Abschluss des Festivals THEATERNATUR

THEATERNATUR2020 biegt in die Zielgerade ein. Zum Abschluss des diesjährigen Festivals der Darstellenden Künste präsentiert
der Verein „Kulturrevier Harz e.V.“ einen dreiteiligen Tanzabend,
der heute am Freitag Premiere feiert.

Benneckenstein (thea). Mit einer großen Bandbreite an verschiedenen Theaterformen und Genres der Darstellenden Künste präsentierte sich in den vergangenen zwei Wochen das Festival THEATERNATUR2020. Im 70. Jahr des Bestehens der Waldbühne in Benneckenstein zeigten dort zahlreiche Ensembles oder Einzelkünstler*innen unter dem Motto „Unsere ENDSTATION:EINHEIT!“
Performance, Schauspiel, Tanz, Neuer Zirkus, Konzerte, Junges Theater, Interaktive Kunstinstallationen und vieles andere mehr. Tragende Stücke sind auch in diesem Jahr die beiden Eigenproduktionen des Festivals. Nach dem Auftakterfolg des von Sören Hornung geschriebenen Schauspiels ES IST NOCH NICHT SOWEIT steht nun die zweite Eigenproduktion auf dem Spielplan:
UN|EINS bringt den zeitgenössischen Tanz zurück in den Harz.

UN|EINS ist ein dreiteiliger Tanzabend, der sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema Einheit und Spaltung auseinandersetzt.

Das Tanztheater Erfurt wagt sich in “Konsequenzen” an Themen, die aktuell gesellschaftlich und politisch spalten. Foto: @Frank Drechsler

Die Choreografin Xenia Wiest befasst sich in ihrer Uraufführung PARADOX mit dem Widerspruch, dass ein Individuum versucht, besonders einzigartig zu sein, aber zugleich danach strebt,
einer Gruppe anzugehören.

Das Tanztheater Erfurt wagt sich in “Konsequenzen” an Themen, die aktuell gesellschaftlich und politisch spalten. Foto: @Frank Drechsler

Ihr Werk sollte ursprünglich durch eine Koproduktion der in Beer Sheva, Israel, beheimateten Kamea Dance Company komplementiert werden, aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen galt es jedoch umzuplanen.
Das Tanztheater Erfurt wagt sich im zweiten Teil des Abends mit KONSEQUENZEN an Themen, die aktuell gesellschaftlich und politisch spalten. Im dritten Teil des Abends, BOYS DON’T CRY, des in Berlin lebenden israelischen Choreografen und Tänzers Yotam Peled, erleben wir die Metamorphose eines einsamen Mannes, der um seine
persönliche Freiheit kämpft.


Die Premiere findet heute am Freitag, 21. August statt, zwei weitere Vorstellungen an den darauffolgenden Tagen jeweils um 20.30 Uhr. Weitere Informationen, auch zu weiteren Veranstaltungen sowie den Hygienemaßnahmen oder zum Kartenvorverkauf, der vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vorzugsweise im Onlineshop erfolgen sollte, erhalten Sie auf der
Seite www.theaternatur.de im Internet.

DrohnenflugVideo.de – Keßlerturm im Krumpholz Park in Bernburg im Salzlandkreis

Der Keßlerturm ist ein Aussichtsturm in Bernburg an der Saale, in Sachsen-Anhalt.

Keßlerturm in Bernburg

Der 26 Meter hohe Turm steht am Friedrichshang im Naherholungsgebiet Krumbholz in der Bernburger Talstadt.
Die Parkeisenbahn Bernburg bedient den Haltepunkt Keßlerturm,
von dort sind es noch ca. 150 Meter Fußmarsch bis zum Eingang.
Im Jahr 1912 schenkte der Fabrikant Theodor Keßler der Stadt Bernburg 12.000 Mark zur Errichtung eines Aussichtsturmes.
Keßler entschied über den Bauplatz und den Entwurf. Außerdem errichtete man ein 20 Meter hohes Holzgerüst, um die Aussicht zu testen. Am 3. Mai 1913 erfolgte die Grundsteinlegung, der Turm wurde unter Leitung von Stadtbaumeister Georg Kalbfleisch gebaut und am 16. Oktober 1913 eröffnet. Der Turm ist von März bis Oktober geöffnet und kann gegen eine geringe Gebühr bestiegen werden. Von der Aussichtsplattform aus blickt man auf das Panorama der Stadt und das Saaletal, bei gutem Wetter ist der 75 km entfernte Brocken zu sehen.

DrohnenflugVideo.de – Bodewehr Rothenförde bei Staßfurt im Salzlandkreis

Das Bodewehr in Rothenförde wurde abgerissen und dann wieder neu aufgebaut.

Bodewehr in Rothenförde

Die Säulenfundamente waren nicht mehr tragfähig.
Da die Stützpfeiler in einem schlechteren Zustand waren als angenommen, kam eine Sanierung nicht mehr in Betracht.
Das Rothenförder Wehr wurde neu gebaut, im Jahr 2015 eröffnet
und ist jetzt das neueste von 29 beweglichen Wehren in Sachsen-Anhalt. Das Rothenförder Wehr hat nicht nur die Funktion, die Wasserstände zu regulieren, sondern setzt auch den Naturschutz mit der neu erbauten Fischaufstiegstreppe um, so dass Lachs und Stöhr wieder bessere Lebensbedingungen in der Bode finden.
Deshalb müssen auch die Wehrtafeln unterschiedlich eingestellt werden. Das Wehr ist heute ein Wahrzeichen von Rothenförde.
Rothenförde ist ein Ortsteil von Staßfurt in Sachsen-Anhalt.
Erreichen kann man es zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Boderadweg. Ein Besuch lohnt zu jeder Jahreszeit.