Archiv der Kategorie: Burgen & Schlösser

Auch im Oktober wieder öffentliche Burgführung auf der Wasserburg Egeln

Nachdem durch die Corona Pandemie viele Veranstaltungen in diesem Jahr abgesagt werden mußten, dürfen nun wieder Führungen stattfinden und so wird es in diesem Jahr noch zwei öffentliche Burgführungen auf der Wasserburg Egeln geben.

Am Sonntag den 4. Oktober wird um 14:00 Uhr zu einem geschichtlichem Rundgang über Unter- und Oberburg eingeladen und die Besucher bekommen viele Hintergrundinformationen zu den Gebäuden und was sich im Laufe der mehr als 800jährigen Geschichte hier zugetragen hat.

Anschließend ist es noch möglich das Museum vom „Burgverlies bis zum Bergfried“ zu erkunden oder Meister Gumpert einen Besuch abzustatten. In seinem Atelier findet man nicht nur über 100 von ihm in verschiedenen Techniken gemalte Bilder sondern auch historische Musikinstrumente und auch andere Dinge die an alte Zeiten erinnern.

In der kleinen Galerie des Museum ist die erst vor kurzem eröffnete neue Ausstellung  „ „Stimmungsvolle Momente“ der Salzländer Nachtfotografiere zu sehen.

Natürlich lockt auch das Historische Café im Herrenhaus der Burg mit kulinarischen Köstlichkeiten. Führungen zur Burggeschichte oder ein historischer Stadtrundgang bei Tag oder als Nachtwächterführung sind natürlich nun auch wieder zu anderen Zeiten buchbar.

Weitere Informationen zur Burg unter www.wasserburg-egeln.de

Egelner Denkmale zeigen sich offen

Der Tag des offenen Denkmals am 13. September beginnt in Egeln um 10:00 Uhr in der Stadtkirche St. Christophorus.

Bis 12:00 Uhr kann die älteste Kirche der Stadt Egeln besichtigt werden. Das Kirchenschiff wurde 1702 im schlichten Barock im Stile eines Bürgerhauses errichtet, der Turmstumpf stammt jedoch noch von der ursprünglichen Kirche die 1207 zum ersten Mal erwähnt wird.

Das alte Fachwerkhaus daneben ist das älteste erhaltene evangelische Pfarrhaus der neuen Bundesländer und auch das älteste Wohnhaus der Stadt.  Auf der Wasserburg wird um 11:00 Uhr eine neue Sonderausstellung der Salzländer Nachtfotografen „Stimmungsvolle Momente“ eröffnet.

Eine erste Führung zur Burggeschichte wird um 12:00 Uhr angeboten, weitere Führungen sind um 14:00 Uhr und 16:00 Uhr. Dabei können die Besucher auch Räume begehen die sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind. Das Historische Café in den ehemaligen Räumen der Domherren öffnet an diesem Tag bereits um 11:30 Uhr Das Kloster Marienstuhl öffnet seine Pforten von 14:00 bis 17:00 Uhr seine Pforten. Dabei kann das Gelände besichtigt werden und auch die kleine Ausstellung zum Kloster hat geöffnet. Die Familie des  Besitzer wird während dieser Zeit für ihre Fragen zur Verfügung stehen und gibt auch Auskunft über die zukünftigen Nutzungspläne für den Klosterhof. 

Besucher sollten den direkten Eingang vom Breiteweg her gegenüber dem Edeka Getränkemarkt nehmen, da die Klosterkirche an diesem Tag nicht geöffnet wird. Der Eintritt ist an diesem Tag überall frei, Spenden für den notwendigen Erhalt der Gebäude werden aber gern entgegen genommen.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen
unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

Tourismus-Scout.com – Burg Falkenstein über dem Selketal im Harz

Hallo ich bin Ben, Ihr Tourismus-Scout.com
Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Hoch über der Selke, erhebt sich auf einem Bergsporn die Burg Falkenstein. Im Jahr 1120 taucht Burchard von der Konradsburg erstmals als Herr zu Falkenstein auf, seit 1155 führen die Falkensteiner in den Quellen den Grafentitel. Um das Jahr 1200 erlangten sie die Vogtei über das Reichsstift Quedlinburg. Graf Hoyer förderte zu Beginn des 13. Jahrhundert den Rechtskundigen Eike von Repgow. Daran knüpft offenbar die Legende, Eike habe seinen „Sachsenspiegel“ auf dem Falkenstein verfasst. Nach Erlöschen der Falkensteiner im Jahr 1334 übernahmen die Herren von der Asseburg im Jahr 1437 die Anlage mit allen Besitzungen. Ihre intensive Bautätigkeit im 15ten bis 17ten Jahrhundert wahrte jedoch den mittelalterlichen Grundcharakter der Burg. Heute beherbergt die Burg ein Museum. In den letzten Jahren wurden viele Räume aufwendig restauriert und in ihren originalen Zustand zurückversetzt. Genannt seien hier der Rittersaal mit der reich gedeckten Tafel, die voll funktionstüchtige „alte Küche“, die Herrenstube, Gotischer Salon mit dem Pleyel-Hammerflügel, die Burgkapelle mit ihren einmaligen hochmittelalterlichen Glasfenstern und der kleinen Schrankorgel. Das heute wieder in altem Glanze erstrahlende Königszimmer im Erdgeschoss, nach Plänen von F. A. Stüler, dient auch als Standesamt. Mit dem Sachsenspiegel und seiner europäischen Wirkung befasst sich eine Dauerausstellung in der Burg. Dieses Rechtsbuch entstand um das Jahr 1220 wahrscheinlich im nordöstlichen Harzraum. Seit geraumer Zeit wird auf der Burg Falkenstein auch wieder die über viertausend Jahre alte Kunst der Falknerei betrieben. Ein erfahrener Falkner zeigt seine Kunst von März bis Oktober dem staunenden Publikum. Die Burg bietet für alle Besucher ein reichhaltiges Programm.
Danke.

Öffentliche Burgführung auf der Wasserburg Egeln

Wer wohnte früher hier? Was ist hinter dieser Tür?
Was haben die Rittersteine im Torhaus zu bedeuten? Wie wurde dieses Gebäude genutzt? Wo schläft am Tage der Burggeist? …

Solche Fragen müssen die Burgbewohner des öfteren beantworten wenn Besucher das Aussengelände der Burg betreten und alle Türen verschlossen sind.

Darum gibt es ausser den gebuchten Gruppenführungen seit einigen Jahren, an jedem ersten Sonntag im Monat, um 14 Uhr eine öffentliche Burgführung an der auch Einzelpersonen teilnehmen können.
Hier öffnen sich dann Türen die dem normalen Besucher verschlossen sind und es gibt natürlich auch umfassende Einblicke in die Geschichte der Burg.
Die Führung beginnt am Sonntag den 6. September wie immer im Torhaus der Burg und dauert etwa eine Stunde.

Anschließend besteht die Möglichkeit das Museum mit seinen vielfältigen Ausstellungen “Vom Burgverlies bis zum Bergfried” zu besichtigen.
Auch der Maler und Grafiker Klaus Gumpert ist an diesem Tage vor Ort und öffnet sein Burgatelier wo man neben seinen Bilder auch historische Musikinstrumente und alte Möbel bewundern kann.

Ab 14:30 Uhr hat auch das Historische Café im Herrenhaus der Burg geöffnet wo man die gewonnenen Eindrücke auch kulinarisch auswerten kann.

Führungen für Gruppen ab 8 Personen , auch in Erweiterung als Stadt- oder Nachtwächterführung, sind natürlich auch weiterhin zu anderen Zeiten möglich.  Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

Tourismus-Scout.com – Wasserburg Egeln im Salzlandkreis

Hallo ich bin Ben, Ihr Tourismus Scout.
Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Heute berichte ich hier über die Wasserburg Egeln. Sie liegt zwischen Magdeburg und Halberstadt in Sachsen-Anhalt im Salzlandkreis. Im Torhaus, im Bergfried und auf dem Gerichtsboden befindet sich das umfangreiche Museum der Stadt Egeln. Das seit 1933 existierende, wissenschaftliche Museum für Vor- und Frühgeschichte, ist das Einzige seiner Art im nördlichen Harzvorland. Das Museum informiert über die Besiedlungsgeschichte der Egelner Mulde von der Altsteinzeit bis zur Frühgeschichte. Es gibt weitere Räumlichkeiten zur Stadt- und Burggeschichte, eine Heimatstube, einen Burgkeller mit Folterkammer. Ein Sonderausstellungsraum, in welchem zu verschiedenen Themen Ausstellungen organisiert werden. Das Hochzeitszimmer und der Burghof werden für Hochzeiten genutzt. Die Hochzeitspaare können auf der Burg getraut werden. Es gibt eine romantische Burgherberge und ein rustikales Burgcafe, welches zum Verweilen einlädt. Der 36 Meter hohe Bergfried welcher schon von Weitem zu sehen ist rundet den Museumsbesuch ab. Im Hof der Wasserburg Egeln finden Ritterkämpfe und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Der Besuch auf der Wasserburg Egeln lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
Danke.

Tourismus-Scout.com – Burg Freckleben bei Aschersleben im Salzlandkreis

Hallo ich bin Ben, Ihr Tourismus Scout.
Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Ich stehe hier vor der Burg Freckleben. Die Fotos stammen von Paul Bertrams. Die Burg Freckleben ist eine romanische Höhenburg in Freckleben im Vorharz. Es sind bedeutende Reste von wahrscheinlich karolingischen Wallanlagen und gut erhaltene romanische Gebäude aus der Zeit um 1200 zu sehen. Die Entstehung der ersten Befestigungsanlage in Freckleben ist zeitlich noch nicht genau einzuordnen. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Jahr 762 im Fuldaer Stiftungsbuch. Möglicherweise sind die umfangreichen bis heute erhaltenen Wallanlagen noch auf diese Zeit zurückzuführen. Das etwa ovale Burgareal hat in seinen größten Abmessungen eine Ausdehnung von 300 mal 600 Metern. Das in Spornlage gelegene Terrain ist an drei Seiten durch steile Hänge geschützt. Die Südseite wurde durch ein System von drei hintereinander gelegenen Wällen mit dazwischen gelegenem doppeltem Graben geschützt. Hier am Modell kann man es gut erkennen. Der letzte Vertreter der Familie von Stade, Graf Udo von Freckleben, wurde am 15. März im Jahr 1130 von den Mannen Albrechts des Bären in Aschersleben erschlagen. Kaiser Lothar der Dritte zog die Herrschaft als herrenloses Lehen ein und vergab sie als Reichslehen. Um 1200 wurde der Bergfried 3 errichtet. Der in den unteren vier Geschossen rechteckige Turm geht im vierten Obergeschoss in einen achteckigen Grundriss über. Das dritte und das vierte Obergeschoss sind mit Kamin und Aborterker zu Wohnzwecken erbaut. Die Außenbereiche sind frei zugänglich, die Besteigung des Bergfrieds ist über Leitern möglich. Die obersten zwei Etagen sind mit Drehspindelleitern ausgestattet, die in Deutschland einmalig sind.
Danke.

Burg Regenstein bei Blankenburg im Harz

Willkommen bei HarzVideos.de ein Service von HarzTour.de
Die Burg und Festung Regenstein bei Blankenburg, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet.

Die Burg und Festung Regenstein ist eine Burgruine, die drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz liegt. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, auf welcher jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen. Erhalten sind die in den Fels hinein gehauenen Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Charakteristisch sind die vielen in den Fels getriebenen, höhlenartigen Räumlichkeiten welche auch an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Wie sind die Höhlen entstanden? der Sage nach: Einstmals wurde im Verlies der Burg Regenstein eine der schönsten Jungfrauen des Landes gefangengehalten, weil sie die Liebe des Grafen von Regenstein verschmähte. Mit einem Diamantring kratzte sie einen Spalt in den Fels, welcher nach einem Jahr so groß war, dass sie hindurchkriechen und fliehen konnte. Urkundlich wurde erstmals im Jahr 1162 Konrad, der Sohn des Grafen Poppo des ersten. von Blankenburg als Comes de Regenstein (Graf von Regenstein) namentlich erwähnt. Berühmt wurde die Burg vor allem durch den Grafen Albrecht des zweiten von Regenstein, der im Jahr 1330 häufig Streitigkeiten mit den Regierenden der umliegenden Städte, dem Bischof von Halberstadt und der Äbtissin von Quedlinburg hatte. Im 15. Jahrhundert zog die Regensteiner Grafenfamilie auf das Blankenburger Schloss. Die Burg verfiel und wurde zur Ruine. Der letzte männliche Nachfahre des adeligen Geschlechtes, Graf Johann Ernst von Regenstein, lebte bis zum Jahr 1599.Ein gastronomisches Angebot rundet Ihren Besuch ab. Also besuchen Sie die Burg und Festung Regenstein im schönen Harz.

Wasserburg Egeln im Vorharz bringt zweiten 0 Euro Schein heraus

Zum Tag des offenen Denkmals 2018 konnte die Wasserburg Egeln ihren ersten 0 Euro Souvenierschein präsentieren. Sammler aus ganz Europa hatten daran Interesse so dass es nur noch wenige Exemplare davon übrig sind.

Wasserburg Egeln von oben

Da der 0 Euro-Souvenir-Schein in 2020 das 5-jährige Jubiläum in Deutschland feiert, bekommt jede Auflage eine Sonderedition, die sogenannte „Anniversary – Edition“  1000 Scheine  im neuen Design und 4000 Scheine im bekannten alten Design, aber auch mit neuem Motiv.

So ist auch der neue 0 Euro-Souvenir-Schein der Wasserburg Egeln XECL 2020-2 auf insgesamt nur 5.000 Stück limitiert. 

Auf der Vorderseite des Scheins ist diesmal ein Bild aus der Vogelperspektive von der Vor- und Oberburg mit dem 36 Meter hohen Bergfried, Torhaus und Palas mittig zu sehen. Links neben der Burganlage ist das Wappen der Edlen Herren von Hadmersleben zu Egeln mit dem aufsteigenden Löwen abgebildet. 

Der 0 Euro-Souvenir-Schein, der etwa die Größe des bekannten 20 Euro-Scheins hat, wird auf echtem Eurowertpapier gedruckt und bedurfte einer Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB).

Gedruckt in der französischen Wertpapierdruckerei Oberthur ist der Souvenir-Schein kein offizielles Zahlungsmittel, doch hat er die gleichen Sicherheitsmerkmale wie die „richtigen“ Euroscheine. Wasserzeichen, Kupferstreifen, Hologramm, Durchsichtregister, Mikroschrift, UV-Sicherung und eine einzigartige individuelle Seriennummer machen den Schein zu einem echten Erlebnis. 

„Das Geheimnis des Souvenir-Scheines ist nicht, dass er echt aussieht, er ist es!“ 

 Unter der Mail Adresse 0euro.wbegeln@gmail.com kann der Schein bereits online bestellt werden

Auch der neue Schein wurde von einem Sammler finanziert, der einen Teil der Scheine der Burg überläßt, so das der Verkaufserlös wie beim ersten Schein der Burg zugute kommt.

Präsentiert wird der neue Schein dann offizell am Pfingstsonntag im Museum der Wasserburg Egeln.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

Wernigerode – eBike your life Festival 2020

vom 4. bis 6. September 2020

Bei der 2. Auflage des eBike your life Festivals in Wernigerode und Braunlage dreht sich ein ganzes Wochenende lang alles um das Biken mit Unterstützung des lautlosen, umweltfreundlichen Elektromotors.

Neben dem Fahrspaß gibt es auch regionale Kulinarik zu erleben. Auf dem kleinen Genussmarkt am Sonnabend und Sonntag in Wernigerode werden Anbieter dirverse Produkte der Regionalmarke „Typisch Harz“ vorstellen.

Drei exklusiv konzipierte Routen erschließen die Gegend um den Brocken und den Oberharz.

+++ Neuer Termin +++
Freitag, 04.09.: Kurpark Braunlage
Samstag, 05.09.: Nicolaiplatz Wernigerode
Sonntag, 06.09.: Nicolaiplatz Wernigerode

https://www.wernigerode-tourismus.de/erleben/veranstaltungen/ebike-your-life/

Gut zu Fuß: Fünf beliebte Wanderwege in der Leipzig Region

Gut zu Fuß: Fünf beliebte Wanderwege in der Leipzig Region

In der traditionsreichen und modernen Region vor den Toren Leipzigs liegen Naturerlebnisse, Kulturgenuss und Freizeitspaß ganz nah beieinander.

Wandern in Gnandstein – Foto: Andreas Schmidt

Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz durchzieht die reizvollen Waldgebiete der Dübener und Dahlener Heide, die wildromantischen Flusslandschaften an Mulde und Zschopau und die moderne Wasserlandschaft im Leipziger Neuseenland. Dank der gut ausgebauten Wanderwege können Aktivtouristen auf „Schusters Rappen“ das faszinierende Umland erkunden. Hier eine Auswahl von fünf der beliebtesten Wanderwege in der Leipzig Region.

(1) Qualitätswanderweg Heide-Biber-Tour (ca. 30 km)

Der naturnahe Wanderweg führt durch offene Heidelandschaften und Waldgebiete. Mit ein wenig Glück kann man auf der Strecke einen Biber bei der Arbeit beobachten. Von Leipzig aus gelangt man mit der Buslinie 196 nach Bad Düben, dem Startpunkt der Wanderung. Am Kurpark beginnt man mit der Tour und spaziert am Moorerlebnisgarten und der aus dem Jahr 1840 stammenden Bockwindmühle vorbei. Am Ufer des Hammerbachs hat man zum ersten Mal die Gelegenheit, Biberspuren zu entdecken. Nachdem man das Siedlungsgebiet Hammermühle passiert hat, gelangt man auf Waldpfaden weiter durch das Hammerbachtal. Hier führt eine alte Köhlerei noch immer das Handwerk der Holzkohlegewinnung aus. Ganz in der Nähe gibt es einen Biberbeobachtungsturm. Durch die Dübener Heide wandert man weiter zum Wasserschloss Reinharz, wo sich ein Rundgang durch die schöne Schloss- und Parkanlage lohnt. Der Weg führt weiter zum Heidereich durch ein Waldgebiet zum Kaiser-Wilhelm-Turm, von dem aus man einen weiten Blick über die Dübener Heide genießt. Anschließend bietet das Gasthaus „Schöne Aussicht“ eine willkommene Stärkung für die letzten Kilometer. Ziel der Wanderung ist Bad Schmiedeberg. In dem staatlich anerkannten Moor-, Mineral- und Kneippheilbad in der Dübener Heide können Besucher zum Beispiel das Wasserschloss Reinharz mit zugehörigem Schlosspark und weitere kulturhistorische Sehenswürdigkeiten besichtigen.

(2) Muldental-Wanderweg – Freiberger und Vereinigte Mulde (ca. 109 km)

Wanderbegeisterte können auf dieser Tour neben der außergewöhnlichen Natur und den romantischen Flusslandschaften zahlreiche kulturhistorische Sehenswürdigkeiten bestaunen. Typische Auenlandschaften mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt haben sich erhalten. Die Städte und Dörfer entlang des Flusses prägen das Landschaftsbild mit. Der Wanderweg startet in Döbeln und lässt sich dank der ÖPNV-Anbindung auch in kleinen Etappen erwandern. Die als Stiefelstadt bekannte Kreisstadt ist die zweitgrößte Stadt Mittelsachsens. Hier können der Schloßberg auf der Muldeninsel, die spätgotische Stadtkirche St. Nicolai und viele weitere Kulturdenkmäler besichtigt werden. Weiter führt der Wanderweg über Grimma, die viertgrößte Stadt Sachsens, die mit ihrer am Ufer der Mulde gelegenen historischen Altstadt beeindruckt. Zahlreiche Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen, zum Beispiel die Pöppelmannbrücke, die Klosterkirche Grimma und das Renaissance-Rathaus am Markt können hier besichtigt werden. Auch Leisnig – bekannt als die Stadt auf dem Berge – befindet sich auf dem Muldental-Wanderweg und lädt zu einem Besuch auf die 1000 Jahre alte Burg Mildenstein oder einen Spaziergang durch die Altstadt mit geschichtsträchtiger Atmosphäre ein. Seinen Endpunkt hat der Wanderweg schließlich in Bad Düben. Der Kurort ist besonders durch sein Moorheilbad bekannt und gilt als südliches Tor des Naturparks Dübener Heide. Es empfiehlt sich, den Muldental-Wanderweg in mehreren Etappen zu gehen, da er stellenweise anspruchsvoll ist und an den einzelnen Stationen viel zu sehen bietet. Der gesamte Wanderweg ist gut ausgeschildert und durchgängig mit dem braunen Burgenlogo gekennzeichnet.

(3) Wanderung von Bad Lausick zur Parthequelle (ca. 18 km)

Die Halbtagestour startet in der Kurstadt Bad Lausick. Auf zahlreichen Terrainkurwegen, die die Selbstheilungskräfte in heilendem Klima fördern sollen, führt die Tour zunächst in den Bad Lausicker Ortsteil Buchheim. Hier lohnt sich ein Abstecher zur historischen Dorfkirche, dessen Kirchentür aus dem Jahr 1680 stammt. Durch den Colditzer Forst, der zusammen mit dem angrenzenden Glastener Revier eines der größten Waldgebiete Sachsens darstellt, führt der Weg mitten durch den Wald bis hin zur Parthequelle. Die Parthe mündet nach 56 Kilometern Flusslauf durch Leipzig in die Weiße Elster. Der Rückweg zurück in die Kurstadt führt durch den Wald über Glasten, ein früheres Wald- und Bauerndorf und heutiger Ortsteil von Bad Lausick. Nach der Tour kann man sich in den Thermalbecken und der weitläufigen Saunalandschaft des Kur- und Freizeitbades Riff erholen und entspannen.

(4) Rundwanderung von Grimma zum Urlaubsdorf Höfgen (ca. 11 km)

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof in Grimma. Nach einem Bummel durch die Altstadt vorbei an der mittelalterlichen Frauenkirche und am hübschen Renaissance-Rathaus führt der Weg über die Pöppelmannbrücke und die Mulde bis zu einem Waldstück. Am Muldenufer wandert man entlang zum Aussichtsfelsen Rabenstein, der von einer umzäunten Plattfom aus einen eindrucksvollen Blick über die weite Flusslandschaft bietet. Weiter geht es dann in das historische Muldendörfchen Höfgen, das von der Historie der alten Wassermühle geprägt ist. Die heutige technische Schauanlage der Mühle war als Getreidemühle bis 1954 in Benutzung. Eine museale Ausstellung im Ober- und Dachgeschoss vermittelt einen Eindruck von der Zeit um 1800. Wer sich anschließend stärken möchte, kann im historischen Gasthaus „Zur Wassermühle“ einkehren. Mit einer Gierseilfähre gelangt man später über die Mulde und kommt zur geschichtsträchtigen Klosterruine Nimbschen, wo man die imposanten Überreste des Kloster Marienthron bestaunen kann. Dort lebte Katharina von Bora, Luthers spätere Ehefrau, welche nach der Flucht aus dem Kloster das Gut Zöllsdorf bei Neukieritzsch bewirtschaftete und ihre letzte Ruhestätte in Torgau fand. Am Waldweg entlang wandert man von hier aus zurück nach Grimma.

(5) Lutherweg Sachsen (insgesamt ca. 550 km)

Entlang von 27 Stationen führt der Lutherweg Sachsen als spiritueller Rundwanderweg durch bedeutende Wohn- und Wirkungsstätten von Martin Luther und seinen Wegbegleitern. Er ist mit einem grünen „L“ auf weißem Untergrund markiert. Man kann bequem auf unterschiedlichen Streckenabschnitten wandern und neben der vielfältigen Landschaft beeindruckende Kirchen, Burgen, Klöster und Museen bewundern. Sachsen gilt als Mutterland der Reformation. Im Jahr 1519 fand auf der Pleißenburg in Leipzig die sogenannte Leipziger Disputation statt, die für die Verbreitung des Lutherischen Gedankengutes sorgte. In Leisnig entwickelte Luther 1523 die Leisniger Kastenordnung, das älteste evangelische Sozialpapier der Welt. In Torgau wurden zur Zeit der Reformation grundlegende Entscheidungen getroffen, weshalb die Stadt den Beinamen der „Amme der Reformation“ erhielt. Die Stadt beeindruckt mit ihren vielen Baudenkmälern aus der Renaissance, darunter das prunkvolle Schloss Hartenfels. In den Orten Rochlitz und Kriebstein erwirkte Herzogin Elisabeth von Sachsen durch ihr energisches Handeln bereits im Jahr 1537 die Einführung der Reformation in ihrem Territorium. Weitere wichtige Stationen im Gebiet der Leipzig Region, die man entlang des Lutherwegs Sachsen kennenlernt, sind Bad Düben, Wurzen, Trebsen, Grimma, Colditz, Mügeln, Döbeln, Gnandstein, Eilenburg und Löbnitz. Der Lutherweg Sachsen ist zudem eng mit dem Wegenetz in Sachsen-Anhalt und dem Lutherweg in Thüringen verbunden.

Broschüre „Gut zu Fuß“

Wer sich über die schönsten Wanderrouten durch Leipzig und die Region informieren möchte, findet in der 56-seitigen Broschüre „Gut zu Fuß“ 41 Touren-Vorschläge und viele Tipps. Die von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH herausgegebene Publikation ist kostenlos u.a. in der Tourist-Information Leipzig (Katharinenstraße 8) erhältlich und steht zum Download bereit.

Weitere Informationen: www.region.leipzig.travel/wandern

Burg-Regenstein bei Blankenburg im Harz in der Glaskugel

Mal in einer anderen Perspektive gesehen.
Die Burg- und Festung Regenstein durch die Glaskugel.

Die Burg- und Festung Regenstein, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet. Die Burg und Festung Regenstein, finden Sie drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, wo jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter, auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen.

Erhalten sind die in den Fels hinein gehauene Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. In den Felshöhlen findet man auch an heißen Tagen Abkühlung. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Also besuchen Sie die Burg Regenstein im Harz.

DrohnenflugVideo-Wasserburg Egeln im Salzlandkreis

Die Wasserburg in Egeln von oben gesehen.

Vor dem Torhaus, mit dem 36 Meter hohen Bergfried beginnt der Drohnenflug, auf dem Gerichtsboden befindet sich das umfangreiche Museum der Stadt Egeln. Das seit 1933 existierende, wissenschaftliche Museum für Vor- und Frühgeschichte, ist das Einzige seiner Art im nördlichen Harzvorland. Das Museum informiert über die Besiedlungsgeschichte der Egelner Mulde von der Altsteinzeit bis zur Frühgeschichte. Im Dreißigjährigen Krieg war die Burg zeitweilig Heereshauptquartier der Schwedischen Armee und Wohnsitz der Familie des Generalfeldmarschall Johann Banèr. Es gibt weitere Räumlichkeiten zur Stadt- und Burggeschichte, eine Heimatstube, einen Burgkeller und ein Sonderausstellungsraum. Zu einer richtigen Burg gehört natürlich auch ein Burgverlies. Das Hochzeitszimmer wird gerne für romantische Trauungen genutzt. Natürlich können Hochzeiten auch im Burghof durchgeführt werden. Im romanischen Tonnengewölbe der Burg ist es möglich Feiern und Veranstaltungen aller Art zu organisieren. Es gibt eine große Freilichtbühne für Open-Air Veranstaltungen, eine Kleinkunstbühne und eine mittelalterliche Taverne im Kellergewölbe der Burg sowie ein Kräutergarten. Sie finden hier auf der Wasserburg eine Burgherberge mit historischen Zimmern und ein rustikales historisches Café mit 34 Sitzplätzen. Im Hof der Wasserburg Egeln, finden Märkte, Ritterkämpfe und zahlreiche Veranstaltungen statt.

Ein Besuch der Wasserburg in Egeln lohnt sich auf jeden Fall.

www.Wasserburg-Egeln.de